Mit Schwung zum Erfolg
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Aktuell:
Mich selbst beherrschen – wozu soll das gut sein?
Viele Menschen denken, wer sich selbst beherrschen kann, bleibt sachlich und zeigt keine Gefühle. Cool bleiben. Pokerface. Ein Irrtum.
„Selbstbeherrschung“ war über viele Jahrhunderte das Erziehungsziel für Monarchen: Wer viel Macht über andere hat, sollte vorher sich und seine Emotionen kennen und damit bewusst umgehen lernen. Denn wer Macht hat und die Kontrolle über sich verliert, wird zu einer Belastung oder sogar Gefahr für seine Umwelt.
Als Führungskraft geht es also nicht darum, dass Sie Ihre Emotionen unterdrücken, sondern darum, dass Sie diese kultivieren. Kultivieren bedeutet, ihnen eine gute Form zu geben, damit Sie mit Ihren Emotionen agieren können – und nicht umgekehrt.
Im Coaching geht es häufig darum, Verhaltensmuster zu erkennen, über die sich der Coachee ärgert – meist im Nachhinein, aber in die er dennoch immer wieder hineinrutscht. Hier ist das Modell vom „Inneren Team“ sehr hilfreich…
Geheimnis schnell gelöster Konflikte
Warum die Unterscheidung zwischen Bedürfnissen und Strategien Konflikte entzaubert — und gleichzeitig erklärt, warum ich manchmal wie ein Zauberer wirke.
Es gibt eine Fähigkeit, für die ich oft geschätzt werde: Manchmal löse ich Konflikte, die seit Monaten festgefahren sind, in einem einzigen Tag. Drei Gespräche, ein bisschen Zuhören, ein paar Fragen — und plötzlich ist alles leicht.
Für viele sieht das aus wie ein Wunder, doch es ist philosophisches Handwerk. Und dieses Handwerk hat einen Kern, der so einfach ist, dass er fast schon entzaubert: die Unterscheidung zwischen Bedürfnissen und Strategien.
Wenn Menschen diese Unterscheidung wirklich beherrschen würden, wäre die Welt ein friedlicherer Ort und würde Milliarden sparen. Zudem könnte ich vermutlich einen guten Teil meiner Einnahmen einpacken. Aber auf diesen Gewinn verzichte ich gern. Was ich allerdings ungern aufgebe, ist das Vergnügen, gelegentlich für einen Zauberer gehalten zu werden…
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