Mit Schwung zum Erfolg
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Geheimnis schnell gelöster Konflikte
Warum die Unterscheidung zwischen Bedürfnissen und Strategien Konflikte entzaubert — und gleichzeitig erklärt, warum ich manchmal wie ein Zauberer wirke.
Es gibt eine Fähigkeit, für die ich oft geschätzt werde: Manchmal löse ich Konflikte, die seit Monaten festgefahren sind, in einem einzigen Tag. Drei Gespräche, ein bisschen Zuhören, ein paar Fragen — und plötzlich ist alles leicht.
Für viele sieht das aus wie ein Wunder, doch es ist philosophisches Handwerk. Und dieses Handwerk hat einen Kern, der so einfach ist, dass er fast schon entzaubert: die Unterscheidung zwischen Bedürfnissen und Strategien.
Wenn Menschen diese Unterscheidung wirklich beherrschen würden, wäre die Welt ein friedlicherer Ort und würde Milliarden sparen. Zudem könnte ich vermutlich einen guten Teil meiner Einnahmen einpacken. Aber auf diesen Gewinn verzichte ich gern. Was ich allerdings ungern aufgebe, ist das Vergnügen, gelegentlich für einen Zauberer gehalten zu werden…
Was fehlt, wenn eine gemeinsame Kultur fehlt?
Kennen Sie den englischen Satz: Culture eats strategie for breakfest!? Das bedeutet doch, dass die Unternehmensstrategie häufig scheitert, weil einer Kultur fehlt, die diese Strategie unterstützt. Mit das bekannteste Beispiel ist die „Jahrhunderthochzeit“ von Daimler und Chrysler. Strategisch klare Ausrichtung, Weltmarktführer, betriebswirtschaftlich gut durchgerechnet, maximale Synergieeffekte und – gescheitert an den unterschiedlichen Kulturen. „Der Kulturkampf zwischen Germanen und Amerikanern tobte.“(SZ 7.5.2013) Zum Glück geht es auch anders.
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